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<title>Internat</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Internat</span></h1>
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<p><b>Internat</b> ist der Oberbegriff für Einrichtungen, in denen <a href="Sch%C3%BCler" title="Schüler">Schüler</a> aller Altersstufen und aller Schularten wohnen und betreut werden und die (zumeist) einer <a href="Schule" title="Schule">Schule</a> angegliedert sind.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zweck_eines_Internats">Zweck eines Internats</h2></div>
<p>Heute gibt es verschiedene Formen von Internaten. Sie sind ihrem Zweck nach gewidmet:
</p>
<ul><li>Kindern, denen es wegen der Abgelegenheit ihres Wohnorts von den Eltern nicht zugemutet wird, jeden Tag einen weiten Schulweg zurückzulegen</li>
<li>Kindern, deren Eltern etwa aus Zeitmangel die Betreuung und <a href="Erziehung" title="Erziehung">Erziehung</a> in die Hände dieser Institution legen</li>
<li>hochspezialisierte Schulen (<a href="Berufsschule" title="Berufsschule">Berufsschulen</a> und <a href="Fachschule" title="Fachschule">Fachschulen</a> seltener Berufe, <a href="Sportgymnasium" title="Sportgymnasium">Sportgymnasien</a>, <a href="Hochbegabung" title="Hochbegabung">Hochbegabtenförderung</a>), die einen großen Einzugsbereich haben und/oder individuelle Betreuung anbieten</li>
<li>Kindern, deren Eltern die Bildung und Erziehung ihrer Kinder aus Überzeugung (pädagogisches Konzept, konfessionelle Ausrichtung etc.) einem Internat anvertrauen</li>
<li>Kindern, die individueller heilpädagogischer Förderungen im psychischen, kognitiven, sozialen oder körperlichen Bereich bedürfen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriff_und_Geschichte">Begriff und Geschichte</h2></div>
<p>Der Begriff <i>Internat</i> entstand im <a href="19._Jahrhundert" title="19. Jahrhundert">19. Jahrhundert</a> und leitet sich von lat. <i>internus</i> (deutsch: <i>im Inneren befindlich, vertraulich</i>) ab, der Gegenbegriff ist das <a href="Externat" title="Externat">Externat</a>. Er wurde vermutlich analog zu dem deutlich älteren und etwa gleichbedeutenden Begriff <a href="Alumnat" title="Alumnat">Alumnat</a> gebildet. Bewohner eines Internats werden auch heute z.&nbsp;T. noch Alumnen genannt. Der Begriff Alumnat wird heute jedoch nur noch selten verwendet. So wird z.&nbsp;B. in Regensburg das 1901 im <a href="Jugendstil" title="Jugendstil">Jugendstil</a> entstandene Nachfolgergebäude des ehemaligen protestantischen, <a href="Freie_und_Reichsst%C3%A4dte" title="Freie und Reichsstädte">reichsstädtischen</a> Alumnats in der Straße Am Ölberg Nr. 2, das noch bis in die Nachkriegszeit um 1945 als Internat genutzt wurde, als das <i>Alumneum</i> bezeichnet, obwohl das Gebäude 1978 in den Besitz der protestantischen Kirche kam und seitdem anders genutzt wird.<sup id="cite_ref-Bauer_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bauer-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Internate bzw. Alumnate wurden ursprünglich zumeist anderen bereits bestehenden Einrichtungen (<a href="F%C3%BCrstenhof" title="Fürstenhof">Fürstenhof</a>, <a href="Kathedrale" title="Kathedrale">Dom</a>, <a href="Kloster" title="Kloster">Kloster</a>, <a href="Universit%C3%A4t" title="Universität">Universität</a> usw.) angegliedert. Der Begriff „Internatsschule“ bzw. eine enge (auch personelle) Verbindung von <a href="Schule" title="Schule">Schule</a> und Internat kommen erst später auf und bleiben eine Sonderform des Internats. Neben dem Begriff „Internat“ sind weitere verschiedene teils synonyme Bezeichnungen in Gebrauch, z.&nbsp;B. <a href="Schulkonvikt" class="mw-redirect" title="Schulkonvikt">Konvikt</a> (Wohnheim für katholische Schüler oder Theologiestudenten unter geistlicher Leitung; in Österreich allgemein <b>Schülerheim</b>) oder <a href="Kolleg" title="Kolleg">Kolleg</a> (kirchliche Ausbildungsanstalt).
</p><p>Den Anlass einer Erziehung in besonderen Erziehungsstätten außerhalb des Familienverbands sehen Historiker bei allen Kulturvölkern ursprünglich in der Vorbereitung auf den <a href="Priester" title="Priester">priesterlichen</a> Dienst an einem Heiligtum oder den Dienst an Königs- bzw. Fürstenhöfen. Geistliche und weltliche <a href="Regentschaft" title="Regentschaft">Regenten</a> bedurften einer speziellen Vorbereitung, deren Anforderungen und Methoden die Eltern allein nicht gewachsen waren. Tempelschulen und Palastschulen, in denen eine jugendliche <a href="Elite" title="Elite">Elite</a> gemeinsam auf ihre Führungsaufgaben vorbereitet wurde, dürfen daher im weitesten Sinne als Vorläufer auch der heutigen Internatsschulen und Schülerheime gelten.
</p><p>Aufkommen und Ausbreitung des <a href="Christentum" title="Christentum">Christentums</a> im <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">mittelalterlichen</a> <a href="Europa" title="Europa">Europa</a> führten zunächst zu einer deutlichen Vorrangstellung der <a href="Klerus" title="Klerus">klerikalen</a> „Internate“ an Dom- und <a href="Klosterschule" title="Klosterschule">Klosterschulen</a>. Mit der zunehmenden Differenzierung und Ausweitung von Führungsaufgaben bei der Entstehung des modernen Staatswesens in der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> erlangten dann auch <a href="Profan" title="Profan">profane</a> Internate höhere Bedeutung (Aufgabe der Rekrutierung einer Führungsschicht für Militär und Verwaltung), während kirchliche Einrichtungen zunehmend „verweltlichten“ und zeitweise ihren Einfluss verloren. In der <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a>/<a href="Gegenreformation" title="Gegenreformation">Gegenreformation</a> blühte erneut die klerikale Internatserziehung auf. Es verbanden sich religiöse und politische Zielsetzungen. Bedeutende Dom- und Klosterschulen wurden häufig zu Universitäten ausgebaut, denen spezielle „Internate“ (Kollegien, <a href="Burse" title="Burse">Bursen</a>) angegliedert waren. Es bildete sich zusätzlich eine Vielzahl von Erziehungsstätten mit speziellen Ausrichtungen heraus, z.&nbsp;B. die von Landesherren gestifteten <a href="F%C3%BCrstenschule" title="Fürstenschule">Fürstenschulen</a>, <a href="Ritterakademie" class="mw-redirect" title="Ritterakademie">Ritterakademien</a>, <a href="Kadettenanstalt" title="Kadettenanstalt">Kadettenanstalten</a>, <a href="Katholisches_Priesterseminar" title="Katholisches Priesterseminar">Priester-</a>, <a href="Lehrerseminar" title="Lehrerseminar">Lehrerseminare</a> usw. Diese öffneten sich zunehmend auch den von Geburt weniger Privilegierten, weil anders der hohe Bedarf an Führungskräften nicht zu decken war.
</p><p>Da der Ausbau des Bildungswesens in den Städten und erst recht auf dem Lande über einen langen Zeitraum (praktisch bis Mitte des <a href="20._Jahrhundert" title="20. Jahrhundert">20. Jahrhunderts</a>) mit der wachsenden Bildungsnachfrage kaum Schritt hielt, wuchs den Internaten eine besondere Bedeutung gerade für die Ausbreitung der <a href="H%C3%B6here_Bildung" title="Höhere Bildung">höheren Bildung</a> und den sozialen Aufstieg der Begabten „aus dem Volke“ zu. Nicht zu unterschätzen ist auch die wichtige Funktion der Internate beim damaligen Ausbau der <a href="M%C3%A4dchenbildung" class="mw-redirect" title="Mädchenbildung">Mädchenbildung</a>.
</p><p>Aufgrund der Tatsache, dass für Jahrhunderte der Weg zur universitären Ausbildung größtenteils über die (vorwiegend kirchlichen) Internate führte, wird Internatserziehung traditionell mit „<a href="Elite" title="Elite">Elitenbildung</a>“ gleichgesetzt, allerdings war Internatsausbildung in früherer Zeit auch stärker als heute eine rein praktische Notwendigkeit: Noch Anfang des 20. Jahrhunderts waren beispielsweise ein Viertel der Gymnasiasten in Bayern Internatsschüler, nicht zuletzt wegen der vergleichsweise geringen Zahl der Gymnasien und der schlechten Verkehrsverbindungen, die für Schüler aus Kleinstädten oder vom Land kaum eine andere Möglichkeit ließen. Eine große Zahl bedeutender <a href="Wissenschaftler" title="Wissenschaftler">Wissenschaftler</a>, <a href="Dichter" title="Dichter">Dichter</a>, <a href="Politiker" title="Politiker">Politiker</a>, <a href="Industrieller" title="Industrieller">Industrieller</a> usw. ist aus Internaten hervorgegangen.
</p><p>Immer wieder in der Geschichte griffen <a href="Reformbewegung" class="mw-redirect" title="Reformbewegung">Reformbewegungen</a> in schweren kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Krisen auf das Modell des Internats als „pädagogischer Insel“ zurück, in deren Abgeschiedenheit eine Erneuerung der Erziehung und damit die Veränderung gesellschaftlicher Zustände durch neue Eliten stattfinden sollte; (<a href="Jesuitenkolleg" class="mw-redirect" title="Jesuitenkolleg">Jesuitenkollegs</a>, <a href="Philanthropin" title="Philanthropin">Philanthropine</a>, <a href="Landerziehungsheim" title="Landerziehungsheim">Landerziehungsheime</a>). Daneben entstanden Formen des Internats mit eher pragmatischer Zielsetzung (<a href="Sch%C3%BClerpension" title="Schülerpension">„Notenpressen“</a> für Schulversager, private, kirchliche und staatliche <b>Schülerwohnheime</b> an Standorten <a href="%C3%96ffentliche_Schule" class="mw-redirect" title="Öffentliche Schule">öffentlicher</a> <a href="Gymnasium" title="Gymnasium">Gymnasien</a> für „auswärtige“ Schüler, <a href="M%C3%A4dchenpensionat" title="Mädchenpensionat">Pensionate</a> zur Vorbereitung „<a href="H%C3%B6here_T%C3%B6chter" class="mw-redirect" title="Höhere Töchter">höherer Töchter</a>“ auf ihre Rolle als Ehefrau und Mutter, „Vorbereitungsanstalten“ in ländlichen Pfarrhäusern für Kinder, die außerhalb der allgemeinen <a href="Volksschule" title="Volksschule">Volksschulen</a> auf die Aufnahmeprüfung an einem Gymnasium vorbereitet werden sollen, und anderes mehr).
</p><p>Im Zuge gesellschaftlicher Veränderungsprozesse erlebten und erleben die Internate immer wieder Boom- oder Krisenzeiten. Tiefe Einschnitte bewirkten in jüngerer Zeit der Ausbau des <a href="Weiterf%C3%BChrende_Schule" title="Weiterführende Schule">weiterführenden Schulangebots</a> auf dem Lande in den 1960er und 1970er Jahren bei gleichzeitiger Verbesserung der Verkehrsverbindungen zu den Schulen, der massive Rückgang der Schülerzahlen in den 1980er Jahren (geburtenschwache Jahrgänge) sowie die bis heute andauernde Akzeptanzkrise religiös orientierter Erziehungsstätten. Aufgrund der rückläufigen Nachfrage und veränderter Nachfragemotive mussten elitäre Zielsetzungen zunehmend aufgegeben werden. Es mehren sich in den Internaten bis heute die schulisch und erzieherisch schwierigen Fälle. Der Bestand an Internaten bzw. an Internatsplätzen verringerte sich seit den 1960er Jahren fast um die Hälfte. Anfang der 1990er Jahre sah die veröffentlichte Meinung Internate bereits als „Auslaufmodell“, Internate galten mehr oder weniger als ein Ort an den schwierige Kinder „abgeschoben“ würden oder wo reiche Eltern ihren eigentlich wenig begabten Kindern einen Abschluss „kaufen“ könnten.
</p><p>Im Zuge der in den letzten Jahren aufgedeckten und in den Medien diskutierten Fallen von <a href="Sexueller_Missbrauch_von_Kindern" title="Sexueller Missbrauch von Kindern">Kindesmissbrauch</a> in pädagogischen Einrichtungen wurden auch Internate häufig erwähnt, beispielsweise die <a href="Odenwaldschule" title="Odenwaldschule">Odenwaldschule</a>, die auch durch mangelhafte Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in eine erhebliche Krise geriet, die letztlich zur Schließung der einst renommierten Schule führte. Möglicherweise wird auch diese Diskussion in den nächsten Jahren eine Auswirkung auf die Akzeptanz von Internaten haben, auch wenn viele der in den Medien behandelten Fälle in der Vergangenheit liegen.
</p><p>Konträr zu dieser allgemeinen Entwicklungstendenz sind zurzeit Bestrebungen erkennbar, spezielle Bildungsaufgaben (Förderung von Hochbegabten und Hochleistenden) oder Probleme des Bildungswesens (Entlastung öffentlicher Schulen von Störern und Gewalttätern) durch Einrichtung besonderer Internate zu lösen. Erstmals tritt hier wieder der Staat als Gründer, Träger und Betreiber von Internaten verstärkt in Erscheinung.
</p><p>Dies kann allerdings über die insgesamt krisenhafte Situation der Internate und eine zunehmende Angleichung von Internatserziehung und Erziehungshilfe nicht hinwegtäuschen. Die derzeitigen Versuche interessierter Kreise (Internatsverbände, gewerbliche Internatsvermittler), an elitäre Internatstraditionen anzuknüpfen oder wahrheitswidrig einen „Nachfrageboom“ bei den Internaten herbeizureden, entsprechen nicht der Wirklichkeit.
</p><p>Neue Gefahren drohen den Internaten durch den Ausbau der <a href="Ganztagsbetreuung" class="mw-redirect" title="Ganztagsbetreuung">Ganztagsbetreuung</a> an <a href="%C3%96ffentliche_Schule" class="mw-redirect" title="Öffentliche Schule">öffentlichen</a> und <a href="Privatschule" title="Privatschule">privaten</a> <a href="Tagesschule" class="mw-redirect" title="Tagesschule">Tagesschulen</a> sowie durch den weiteren <a href="Geburtenr%C3%BCckgang" class="mw-redirect" title="Geburtenrückgang">Geburtenrückgang</a>. Auch ein während der <a href="Covid-19-Pandemie" class="mw-redirect" title="Covid-19-Pandemie">Covid-19-Pandemie</a> 2020/21 spürbarer Anstieg der Nachfrage nach Internatsplätzen, ausgelöst durch die Schließung normaler Schulen und als mangelhaft empfundenen <a href="Fernunterricht" title="Fernunterricht">Fernunterricht</a>, dürfte dem nur vorübergehend entgegenstehen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Internate_heute">Internate heute</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Abgrenzung">Abgrenzung</h3></div>
<p>Wichtig ist eine Abgrenzung des Begriffs „Internat“ gegenüber dem des reinen „Wohnheims“ (ausschließlich Unterbringung und z.&nbsp;T. Verpflegung für Schüler und Auszubildende im Schülerwohnheim bzw. Studenten im <a href="Studentenwohnheim" title="Studentenwohnheim">Studentenwohnheim</a>) und dem des „<a href="Heimerziehung" title="Heimerziehung">Kinder- und Jugendheims</a>“ (Einrichtung der öffentlichen Erziehungshilfe). Internate zeichnen sich gegenüber Wohnheimen durch eine im Wesentlichen pädagogische Aufgabenstellung und eine intensivere schulische und erzieherische Betreuung aus. Sie erreichen andererseits nicht die sozialpädagogische oder sogar therapeutische Intensität von Einrichtungen der Erziehungshilfe (Kinder- und Jugendheime, sozialpädagogische <a href="Wohngruppe" title="Wohngruppe">Wohngruppen</a> usw.). Internate betonen im Gegensatz zu letzteren die Erreichung schulischer Ziele stärker als die Aufarbeitung seelischer, körperlicher, entwicklungsbedingter oder erzieherischer Defizite. Sie betrachten sich zudem weniger als Ersatz, sondern eher als Ergänzung der Familie. Dies kommt auch darin zum Ausdruck, dass sie nicht das ganze Jahr über geöffnet haben, sondern ihre Bewohner generell in den Schulferien sowie an Heimreisewochenenden regelmäßig zu ihren Familien entlassen. Die Belegung von Internaten erfolgt weit überwiegend durch die Eltern der Schüler selbst, d.&nbsp;h. ohne Beteiligung öffentlicher Stellen (z.&nbsp;B. Jugendämter). Dementsprechend müssen auch die Kosten einer Internatsunterbringung von den Sorgeberechtigten privat aufgebracht werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Formen,_Ausdifferenzierung"><span id="Formen.2C_Ausdifferenzierung"></span>Formen, Ausdifferenzierung</h3></div>
<p>Die Gruppe der Vollinternate kann man unterteilen in Internatsschulen, also Internate mit eigenen Unterrichtseinrichtungen, und Schülerheime, die keine eigenen Schulen unterhalten, sondern ihre Schüler in Lehranstalten anderer Träger am Ort oder in der näheren Umgebung schicken. Bei den Internatsschulen kann noch einmal unterschieden werden zwischen „Heimschulen“, die fast ausschließlich ihre eigenen Internatsschüler unterrichten und nur einen geringen Anteil Externer (außerhalb des Internats wohnender Schüler) aufweisen, und den „Schulen mit angeschlossenem Internat“, an denen die externen Schüler weit in der Überzahl bzw. umgekehrt die „Internen“ deutlich in der Minderheit sind.
</p><p>Eine weitere Differenzierung ergibt sich aus dem Rechtsstatus der Unterrichtseinrichtungen von Internatsschulen. Diese können sich in <a href="Schule_in_%C3%B6ffentlicher_Tr%C3%A4gerschaft" title="Schule in öffentlicher Trägerschaft">öffentlicher</a> (staatlicher) oder freier (privater) <a href="Schultr%C3%A4ger" title="Schulträger">Trägerschaft</a> befinden. Internatsschulen in freier Trägerschaft haben zumeist den Rechtsstatus der „<a href="Staatlich_anerkannte_Ersatzschule" class="mw-redirect" title="Staatlich anerkannte Ersatzschule">staatlich anerkannten Ersatzschule</a>“. Sie sind damit öffentlichen Schulen rechtlich gleichgestellt, aber auch an die staatlichen Aufnahme- und Versetzungsbestimmungen gebunden. Daneben gibt es private Internatsschulen, die sich lediglich als „<a href="Staatlich_genehmigte_Ersatzschule" class="mw-redirect" title="Staatlich genehmigte Ersatzschule">staatlich genehmigte Ersatzschulen</a>“ oder „<a href="Allgemeinbildende_Schule" title="Allgemeinbildende Schule">allgemeinbildende</a> Ergänzungsschulen“ bezeichnen dürfen. Ihre Aufnahme- und Versetzungsentscheidungen haben keine rechtliche Wirkung, und sie vermitteln auch keine staatlich anerkannten Schulabschlüsse. Um diese zu erreichen, müssen ihre Schüler eine <a href="Nichtsch%C3%BClerpr%C3%BCfung" title="Nichtschülerprüfung">Schulfremdenprüfung</a> an einer staatlichen Schule ablegen.
</p><p>Den zahlenmäßig dominierenden Internatstyp stellt die „Schule mit angeschlossenem Internat“ dar, gefolgt von dem Internatstyp „Schülerheim“. Reine Heimschulen bilden dagegen eher die Ausnahme. Internatserziehung war in der Vergangenheit vor allem eine kirchliche Domäne. Über die Hälfte der Internatsschulen und Schülerheime wurde von katholischen Trägern betrieben. Es folgten staatliche und evangelische Institute. Internatsschulen nichtkirchlicher privater Träger stellen dagegen das kleinste Kontingent. In den letzten Jahren hat die Anzahl der Internatsplätze kirchlicher Träger allerdings deutlich abgenommen, welches u.&nbsp;a. durch Finanzierungs- und damit verbunden durch partielle Qualitätsprobleme dieser Internatsgruppe bedingt ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschlechtertrennung">Geschlechtertrennung</h3></div>
<p>Obschon die <a href="Monoedukation" title="Monoedukation">Geschlechtertrennung</a> im modernen Unterrichtswesen keine bedeutende Rolle mehr nimmt, werden Internate bis heute durchweg als <i>Knabeninternat / Jungeninternat</i> und <i>Mädcheninternat</i> (früher als <a href="M%C3%A4dchenpensionat" title="Mädchenpensionat">Mädchenpensionat</a> bezeichnet) geführt. Sieht man den Ausdruck <i>Mädcheninternat</i> im Sinne ‚Internatsschule‘, finden sich in Mitteleuropa noch diverse <a href="M%C3%A4dchenschule" title="Mädchenschule">Mädchenschulen</a> mit angeschlossenem Internat, meist im Bereich der Privatschulen, religiös oder säkular. Sonst haben auch <a href="Koedukation" title="Koedukation">koedukative</a> Schulen räumlich getrennte Internate für Knaben und Mädchen, als einzelne Häuser am Schulcampus, oder zumindest einzelne Trakte im Internatsgebäude. Eine gemeinsame gemischte Unterbringung Minderjähriger spielt im <a href="Regelschule" title="Regelschule">Regelschulsystem</a> keine Rolle.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beobachtbare_Entwicklungstendenzen">Beobachtbare Entwicklungstendenzen</h3></div>

<p>Viele Internatsschulen haben ihr Schul- und Betreuungsangebot differenziert, indem sie sich externen Schülern geöffnet, zusätzliche Schulzweige oder Tagesinternate angegliedert oder die Betreuung von Schülern übernommen haben, die nicht die eigenen Unterrichtseinrichtungen, sondern Schulen anderer Träger besuchen. Reine Jungen- oder Mädcheninternate haben die Koedukation eingeführt. Viele Institute nehmen heute „erziehungsschwierige“ Kinder und Jugendliche auf, die eigentlich zur klassischen Klientel der Kinder- und Jugendheime gehören. Einige wenige Internate richten sich in ihrem Angebot ausschließlich an begabte und leistungsorientierte Schüler, um diese besser als in der normalen Regelschule intensiv zu fördern.
</p><p>Die Entwicklung auf dem Internatssektor hat eine Bewegung zur Gründung von Internaten mit wieder stärker elitärer Ausrichtung hervorgerufen. Eine wesentliche Vorbildfunktion hatte hierbei das System der <a href="Elitef%C3%B6rderung" title="Eliteförderung">Eliteförderung</a> in der ehemaligen DDR, das nach der Wiedervereinigung z.&nbsp;T. „demokratisch gewendet“ fortgeführt wurde. Zusätzlich führte der „<a href="PISA-Schock" class="mw-redirect" title="PISA-Schock">PISA-Schock</a>“, d.&nbsp;h. das schlechte Abschneiden deutscher Schüler im internationalen Leistungsvergleich, zu dem Ruf nach gezielterer und früherer Förderung besonders begabter junger Menschen. So entstanden – teilweise in Fortsetzung historischer Modelle (z.&nbsp;B. die ehemaligen Fürstenschulen in Sachsen) – eine Reihe überwiegend staatlicher Internate für allgemein hoch befähigte Schüler oder Hochbegabte in den Bereichen Naturwissenschaften, Sprachen, Sport, Musik usw.
</p><p>Auch einige der teuren Privatinstitute, denen aufgrund ihrer sozialen (d.&nbsp;h. preislichen) Exklusivität in der veröffentlichten Meinung gern das Prädikat „Eliteschule“ angeheftet wird, suchen Anschluss an diese Entwicklung (z.&nbsp;B. durch Erhöhung der Zahl von Begabtenstipendien).
</p><p>Es scheint aber außerordentlich schwierig zu sein, elitäre Standards durchzusetzen und zu behaupten. Staatliche Eliteinternate haben in dieser Hinsicht von wenigen Ausnahmen abgesehen trotz sozialverträglicher Pensionssätze zwischen 50 und 300 Euro ähnliche Probleme wie die wesentlich kostspieligere private Konkurrenz. Wie das Beispiel der <a href="Eliteschule_des_Sports" title="Eliteschule des Sports">Eliteschulen des Sports</a> im Osten Deutschlands zeigt, ist es offensichtlich schwierig, genügend hoch befähigte und charakterlich geeignete Aufnahmekandidaten für das Internatsleben zu finden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kosten">Kosten</h3></div>
<p>Die Kosten liegen zwischen etwa 3&nbsp;000 und 57&nbsp;000 Euro jährlich.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bearbeitungen_des_Themas_in_Literatur_und_Film">Bearbeitungen des Themas in Literatur und Film</h2></div>
<p>In zahlreichen Romanen, Erzählungen und anderen Genres der seriösen Literatur ist seit dem Mittelalter und in fast allen europäisch geprägten Literaturen das soziale Beziehungsgefüge und das des Öfteren gefährdete Innenleben von Internatszöglingen immer wieder unter verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet worden. Die Spannbreite reicht dabei von verklärenden Erinnerungen an die lustige Zeit im Internat bis hin zu sehr kritischen Darstellungen des Verhältnisses der Schüler untereinander bzw. zu ihren Lehrern. Die entsprechenden Texte werden unter dem literaturwissenschaftlichen Begriff Internatsliteratur zusammengefasst.
</p><p>Aus dem frühen 20. Jahrhundert stechen etwa hervor <a href="Robert_Musil" title="Robert Musil">Robert Musils</a> <i><a href="Die_Verwirrungen_des_Z%C3%B6glings_T%C3%B6rle%C3%9F" title="Die Verwirrungen des Zöglings Törleß">Die Verwirrungen des Zöglings Törleß</a></i>, <a href="Hermann_Hesse" title="Hermann Hesse">Hermann Hesses</a> <i><a href="Unterm_Rad" title="Unterm Rad">Unterm Rad</a></i> und <a href="Robert_Walser" title="Robert Walser">Robert Walsers</a> <i><a href="Jakob_von_Gunten" title="Jakob von Gunten">Jakob von Gunten</a></i>. Der Sadismus in einer <i><a href="Kadettenanstalt" title="Kadettenanstalt">Kadettenanstalt</a></i> des <a href="K._u._k._%C3%96sterreich" class="mw-redirect" title="K. u. k. Österreich">k. u. k. Österreichs</a> mag zeithintergrundsbedingt und mentalitätsgeschichtlich nicht sehr viel mit heutigen Rahmenbedingungen gemeinsam haben, aber er ist doch ein bedeutendes literaturhistorisches Warnzeichen, was ohne Weiteres hinter den offiziellen Regularien möglich war und wohl auch weiter sein wird.
</p><p>Die Liste der Bearbeitungen des Themas reißt auch in der Gegenwartsliteratur nicht ab, obwohl die Zahl der Internatsschüler und -schülerinnen heute wesentlich geringer ist als in früheren Zeiten und daher das Leben in einem Internat nur noch einer kleineren Anzahl von Personen aus eigener Erfahrung bekannt ist, nicht zuletzt deshalb behandeln auch viele der zuletzt veröffentlichten Texte das Internatsleben in der Vergangenheit. 1990 rückte der Film <i><a href="Der_Club_der_toten_Dichter" title="Der Club der toten Dichter">Der Club der toten Dichter</a></i> und der gleichnamige Roman von <a href="Nancy_H._Kleinbaum" title="Nancy H. Kleinbaum">Nancy H. Kleinbaum</a> das Thema Internatsschule in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit. 1995 erschien der Debütroman <i><a href="Faserland" title="Faserland">Faserland</a></i> des <a href="Schule_Schloss_Salem" title="Schule Schloss Salem">Ex-Salemers</a> <a href="Christian_Kracht" title="Christian Kracht">Christian Kracht</a>, der einen kritischen Einblick in die Welt der <a href="Hedonismus" title="Hedonismus">hedonismus</a>- und <a href="Konsumgesellschaft" title="Konsumgesellschaft">konsumorientierten</a> Internatszöglinge gibt. Ein 2006 neu erschienenes Buch, der Debütroman <i>Warum du mich verlassen hast</i> des FAZ-Kulturkorrespondenten in Madrid, <a href="Paul_Ingendaay" title="Paul Ingendaay">Paul Ingendaay</a>, wurde aufgrund vorwiegend positiver Rezensionen für den Preis der Leipziger Büchermesse nominiert, und Ingendaay erhielt in demselben Jahr für seinen Erstling den <a href="Niederrheinischer_Literaturpreis" title="Niederrheinischer Literaturpreis">Niederrheinischen Literaturpreis</a> der Stadt <a href="Krefeld" title="Krefeld">Krefeld</a>. Er verarbeitet darin seine genauen Kenntnisse und Erfahrungen im <a href="Collegium_Augustinianum_Gaesdonck" title="Collegium Augustinianum Gaesdonck">Collegium Augustinianum Gaesdonck</a> in den <a href="1970er" title="1970er">1970er</a> Jahren am Niederrhein. Den Hintergrund des autobiografisch angelegten Romans <i>Unterm Staub der Zeit</i> (2023)<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von <a href="Christoph_Hein" title="Christoph Hein">Christoph Hein</a> bildet das Leben eines Schülers aus der DDR in einem Westberliner Internat vor dem Mauerbau.
</p><p>Bekannt wurde auch der Roman von <a href="Hugo_Claus" title="Hugo Claus">Hugo Claus</a>, <i>Der Kummer von Belgien</i>. Dort geht es um ein von katholischen Klosterschwestern geleitetes Internat, in dem Schüler einen „Geheimbund“ gründen und als „Apostel“ verbotene Bücher zusammentragen. Claus’ Roman wurde von <a href="Claude_Goretta" title="Claude Goretta">Claude Goretta</a> verfilmt. Ebenfalls in Belgien, jedoch im deutschsprachigen <a href="Ostbelgien" title="Ostbelgien">Osten</a>, ging <a href="Jean_Firges" title="Jean Firges">Hannes Anderer</a> ins Internat und schildert diese 1940er Jahre, zeitweise unter deutscher Herrschaft, sehr genau im Roman <a href="Melusine_(Anderer)" title="Melusine (Anderer)"><i>Unterwegs zu Melusine</i></a>, insbesondere die Verteufelung der jugendlichen Sexualität durch die Katholiken, durch Priester wie Laien.
</p><p>Neben den literarischen Darstellungen gibt es auch <i>Internatsfilme</i> wie etwa <a href="M%C3%A4dchen_in_Uniform_(1931)" title="Mädchen in Uniform (1931)"><i>Mädchen in Uniform</i></a> aus dem Jahre 1931 nach einem Theaterstück von <a href="Christa_Winsloe" title="Christa Winsloe">Christa Winsloe</a>, dessen <a href="M%C3%A4dchen_in_Uniform_(1958)" title="Mädchen in Uniform (1958)">Remake von 1958</a> mit <a href="Romy_Schneider" title="Romy Schneider">Romy Schneider</a> und <a href="Lilli_Palmer" title="Lilli Palmer">Lilli Palmer</a> heute noch bekannt ist. Auch der Film <i><a href="Das_fliegende_Klassenzimmer_(1973)" title="Das fliegende Klassenzimmer (1973)">Das fliegende Klassenzimmer</a></i> (1973), lose basierend auf dem <a href="Das_fliegende_Klassenzimmer" title="Das fliegende Klassenzimmer">gleichnamigen Roman</a> von <a href="Erich_K%C3%A4stner" title="Erich Kästner">Erich Kästner</a>, thematisiert das soziale Leben einer Gruppe Schüler, die ihren Tagesablauf nach dem Internatsstundenplan ausrichten und im Handlungsverlauf der verfilmten Geschichte mit den Realschülern einer im gleichen Ort befindlichen Schule in mehreren Situation aneinandergeraten.
</p><p>Außer der hier dargestellten gehobenen Literatur gibt es nach wie vor recht erfolgreiche Titel aus dem Gebiet der Unterhaltungsliteratur, insbesondere Kinder- und Jugendbücher, die in einem Internat spielen. Teilweise handelt es sich dabei um noch immer fortlaufend neu erscheinende Reihen, wie etwa die Jugendkrimis der <a href="TKKG" title="TKKG">TKKG</a>-Reihe, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen, obwohl (siehe oben) das Leben in einem Internat heute nur noch wenigen Jugendlichen aus eigener Anschauung bekannt ist. Die weltweit mit großem Abstand bekanntesten und erfolgreichsten Bücher und Filme zum Internatsleben sind die Romanserie und die auf ihr beruhenden Filme der <a href="Harry_Potter" title="Harry Potter">Harry-Potter</a>-Serie der britischen Schriftstellerin <a href="Joanne_K._Rowling" title="Joanne K. Rowling">Joanne K. Rowling</a>, die durchaus ernsthaft und kritisch typische Erscheinungen des Internatswesens behandelt.
</p><p>Seit 1998 gibt es die Seifenoper <a href="Schloss_Einstein" title="Schloss Einstein">Schloss Einstein</a> für Kinder und Jugendliche, welche in einem fiktiven Internat spielt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Heimerziehung" title="Heimerziehung">Heimerziehung</a></li>
<li><a href="Alumnat" title="Alumnat">Alumnat</a></li>
<li><a href="Liste_von_Internaten_in_Deutschland" title="Liste von Internaten in Deutschland">Liste von Internaten in Deutschland</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen (Hrsg.): <i>Handbuch Freie Schulen.</i> Reinbek, Rowohlt 1993. ISBN 3-499-16347-0.</li>
<li>Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen (Hrsg.): <i>Handbuch deutscher Internate.</i> Neuwied, Luchterhand 2002. ISBN 3-472-03906-X.</li>
<li>Helga Dannbeck: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071013111350/http://www.schulstiftung-freiburg.de/de/forum/pdf/pdf_18.pdf"><i>Internatserziehung – Chancen und Risiken</i></a> (PDF-Datei; 194&nbsp;kB). In: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.schulstiftung-freiburg.de/de/forum/index.php?sid=&amp;id=9"><i>FORUM Schulstiftung. Zeitschrift für die katholischen freien Schulen der Erzdiözese Freiburg.</i> 14. Jg. 2004. Nr. 41.</a> S. 56–64.</li>
<li>Jonathan Gathorne-Hardy: <i>The Public School Phenomenon 597 — 1977.</i> Hodder and Stoughton, London 1977. ISBN 0-14-004949-5.</li>
<li>Daniel Gerster: <i>Schulen der Männlichkeit.</i> Internatserziehung und bürgerliche Gesellschaft in Großbritannien und Deutschland 1870–1930. Wallstein, Göttingen 2024, ISBN 978-3-8353-5722-8.</li>
<li><a href="Gernot_Gonschorek" title="Gernot Gonschorek">Gernot Gonschorek</a>: <i>Erziehung und Sozialisation im Internat.</i> Minerva, München 1979, ISBN 3-597-10163-1.</li>
<li>Christopher Haep (Hrsg.): <i>Grundfragen der Internatspädagogik. Theorie und Praxis</i>. Königshausen &amp; Neumann, Würzburg 2015. ISBN 978-3-8260-5627-7. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.verlag-koenigshausen-neumann.de/product_info.php/info/p8092_Grundfragen-der-Internatspaedagogik--Theorie-und-Praxis.html/XTCsid/hp3usm1doev7mtkkc3o00l8fg2">Inhaltsverzeichnis</a>.</li>
<li>Klaus Johann: <i>Grenze und Halt. Der Einzelne im „Haus der Regeln“. Zur deutschsprachigen Internatsliteratur.</i> Winter, Heidelberg 2003. ISBN 3-8253-1599-1. (= <i>Beiträge zur neueren Literaturgeschichte</i>. 201.) <a rel="nofollow" class="external text" href="http://scans.hebis.de/11/61/69/11616981_toc.pdf">Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei; 112&nbsp;kB)</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=9141">Rezension</a>.</li>
<li>Herbert Kalthoff: <i>Wohlerzogenheit. Eine Ethnographie deutscher Internatsschulen.</i> Campus, Frankfurt 1997. ISBN 3-593-35716-X.</li>
<li>Manfred Klemann u. Silke Mäder: <i>Der große Internate-Führer. Das Internate-Handbuch für Eltern und Schüler</i>. Unterwegs, Singen 2006. ISBN 3-86112-149-2.</li>
<li><a href="Volker_Ladenthin" title="Volker Ladenthin">Volker Ladenthin</a>, <a href="Herbert_Fitzek" title="Herbert Fitzek">Herbert Fitzek</a>, Michael Ley, VKIT (Hrsg.): <i>Das Internat. Ein Handbuch.</i> Ergon, Würzburg 2009. ISBN 978-3-89913-666-1.</li>
<li>Michael Ley u. Herbert Fitzek: <i>Alltag im Wunschformat. Über Internatserziehung im Blick der Eltern.</i> In: Michael Ley u. Herbert Fitzek (Hrsg.): <i>Alltag im Aufbruch. Ein psychologisches Profil der Gegenwartskultur</i>. Giessen, Psychosozial 2003. ISBN 3-89806-287-2. (= <i>Zwischenschritte</i>. 21. Jg. 2003.) S. 131–147. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150121095632/http://zfi-archiv.beepworld.de/files/michaelleyundherbertfitzek.pdf">Auch als PDF-Datei (164&nbsp;kB) im Internet</a>.</li>
<li>Hans-Joachim Winkens: <i>Hilfe für Problemkinder. Chance und Herausforderung für kirchliche Internate.</i> 2. Aufl. Herder, Freiburg 1992. ISBN 3-451-22049-0.</li>
<li>Hans-Joachim Winkens: <i>Aspekte der Ganztagsbetreuung im katholischen Internat oder Tagesinternat</i>. In <i><a href="Ordenskorrespondenz" title="Ordenskorrespondenz">Ordenskorrespondenz</a></i>. 33. Jg. 1992. Heft 3. S. 312–316.</li>
<li>Hans-Joachim Winkens: <i>Erziehung unterstützen. Katholische Internate</i>. In: <i><a href="Frankfurter_Allgemeine_Zeitung" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a></i>. 26. Mai 1999. Nr. 119. S. B5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Boarding_schools?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Internat</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Internat" class="extiw external" title="wikt:Internat">Wiktionary: Internat</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4027316-7">Literatur von und über Internat</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20141106200806/http://luxus.welt.de/business/bildung-internate-privatschulen-universitaeten-business-schools/deutsche-internate-mit">Deutsche Internate mit Spitzen-Renommee</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 6. November 2014 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>), <a href="Die_Welt" title="Die Welt">Die Welt</a> World’s Luxury Guide, 7. Oktober 2012</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.internat-vergleich.de/"><i>Internat-Verzeichnis</i></a> (Bildungsweb)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-04/internat-literatur?page=all">„Zwischen Idylle und Grauen“</a>, Artikel von Klaus Johann zur Internatsliteratur auf <i><a href="Zeit_Online#Zeit_Online" class="mw-redirect" title="Zeit Online">Zeit Online</a></i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Bauer-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Bauer_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Bauer: <cite style="font-style:italic">Regensburg Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte</cite>. 6. Auflage. MZ-Buchverlag in H. Gietl Verlag &amp; Publikationsservice GmbH, Regenstauf 2014, ISBN 978-3-86646-300-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>321</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Internat&amp;rft.au=Karl+Bauer&amp;rft.btitle=Regensburg+Kunst-%2C+Kultur-+und+Alltagsgeschichte&amp;rft.date=2014&amp;rft.edition=6&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783866463004&amp;rft.pages=321&amp;rft.place=Regenstauf&amp;rft.pub=MZ-Buchverlag+in+H.+Gietl+Verlag+%26+Publikationsservice+GmbH" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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</li>
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</li>
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</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4027316-7">4027316-7</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85015136">sh85015136</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlsh/00566021">00566021</a></span> </div>
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